- Copyright: Inka-Marai Kaczarowski

Wir stellen vor: Inka-Marai Kaczarowski

„Fürchtet euch nicht“ - so tönte ihre freundliche, kraftvolle Stimme die letzten Jahre zu Heilig Abend durch die Kirche. Inka-Marai Kaczarowski hat schon mehrfach bei den Krippenspielen in St. Bonifatius und in der Auferstehungskirche mitgewirkt und den Verkündigungsengel gespielt. Auch in unserer KiTa ist sie bekannt. Denn in den Jahren, in denen ihre beiden Töchter dort hingegangen sind, war sie Elternsprecherin.

Wir freuen uns, dass Inka-Marai Kaczarowski nun bereit ist, auch in der Leitung der Gemeinde Verantwortung zu übernehmen. So konnten wir auch den letzten freien Platz wieder besetzen. In der Gospelmesse am 6. Februar wurde sie in dieses Amt eingeführt. Hier stellt sie sich vor:

Mein Name ist ... Inka-Marai Kaczarowski

Besondere Freude im Leben macht mir ... das Arbeiten in meinem Kleingarten und die Musik. Ich habe schon als kleines Mädchen immer gesungen und musiziert. Am liebsten kombiniere ich beides inzwischen mit meinen
beiden Töchtern, wir singen viel und werkeln im Garten. Oder wir öffnen die Musiktür und spielen Fagott oder Blockflöte.


An unserer Kirchengemeinde gefällt mir besonders ... das freundliche Miteinander, die Musik und die Chance ein Teil des Ganzen werden zu können. Als Idalena Urbach vor Jahren uns fragte ob wir Lust hätten in Boni am Krippenspiel teilzunehmen, waren wir alle ganz aus dem Häuschen. Denn in meiner alten Gemeinde durften nicht alle daran teilnehmen.

An meiner Arbeit hier liebe ich ... dazu kann ich noch gar nicht viel sagen. Ich fange ja erst an, aber ich erinnere mich gerne an die liebevollen Worte und das Lächeln in den Gesichtern der Gemeindemitgliedern nach den Krippenspielen.

Wenn ich nicht gerade in der Gemeinde Nord-Barmbek arbeite, ... arbeite ich in einer großen Praxisklinik und bilde dort neue Kolleginnen aus. Oder man sieht mich mit meinen Töchtern und meinem Mann in Barmbek und Umgebung.

Wenn ich an unsere Gemeinde in 10 Jahren denke, ... dann denke ich mit Freude an das, was alles noch geschehen kann. Meine Kinder bekommen jetzt immer mehr mit was Glaube und Arbeit in der Gemeinde heißt und auch sie möchten ein Teil des Ganzen sein.

An meinem persönlichen Glauben ist mir wichtig ... dass er mich selbst in schweren Zeiten nicht verlassen hat. Ich war schon als Kind und Jugendliche sehr aktiv in der Kirche, habe dann aber eine Zeit meinen Glauben ein wenig verloren. Mit Anfang zwanzig kam er langsam wieder und wird immer stärker.

Was ich der Gemeinde sonst noch mit auf den Weg geben möchte ... dass wir alle zusammen stark sein können. Ich würde mich freuen, wenn wir alle wieder mehr in die Kirche gehen würden – auch ich schaffe es nicht wirklich mit den Kindern und co. Aber die Kirche ist immer Ort, in dem man sich wohlfühlen kann, man darf sich dort zu Hause fühlen, geborgen und geliebt. Und in Zeiten, wo man viel zu oft auf das Handy schaut, gibt es doch kaum eine schönere Möglichkeit, sich auf sich Selbst zu besinnen und einfach mal das Ding für eine Stunde zu Hause zu lassen!