Auferstehungskirche Barmbek

Texte

 

Auf dieser Seite der Homepage haben wir Textbeiträge abgebildet, die es ob ihres Inhalts verdienen, hier zum Ausdruck gebracht zu werden.

Durchaus kann es sich dabei um Texte handeln, die wir bereits zu einem früheren Zeitpunkt an anderer Stelle in unserer Homepage Ihnen angeboten haben.

Viel Freude beim (neuen) Lesen!

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Kirchenmusik

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Stimme für die Kirchenmusik

 

Ich liebe Musik. Besonders Kirchenmusik. Es stimmt mich einfach heiter, wenn ‚mein’ Organist

in sein Choralvorspiel plötzlich Duke Ellington oder auch Mozartmelodien hineinzaubert.

Und es tröstet mich zutiefst, wenn der Chor voller Passion dem Leiden in der Welt eine überzeugende Stimme gibt. Unüberhörbar. Klar. Ans Herz gehend.

Musik ist eine Sprache des Glaubens. Nichts weniger. Nicht Beiwerk und Zierde, sondern Gnadenwort, das stets daran erinnert, dass es einen Himmel auf Erden gibt.

„Die Musik ist eine Gabe und ein Geschenk Gottes; sie vertreibt den Teufel und macht die Menschen fröhlich.“ Martin Luther sagt, wie es ist: Musik ist Evangelium. Frohe Botschaft.

Treten Sie also ein, liebe Leserin und lieber Leser, in dieses Portal dynamischer Töne, damit auch Ihr Herz leicht werde!                                                                                           

 

Bischöfin Kirsten Fehrs

 

 

 

Dafür halte uns jedermann: für Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse.

 (1. Kor. 4,1)

Pastoren kommen und gehen, Gemeinden sind aber das Kontinuum. In den Gemeinden sammeln sich Menschen in Freude und Trauer, in Hoffnung und geistlicher Sehnsucht. Gemeinden sind die Orte, an denen das Evangelium Jesu Christi zu spüren sein soll. Gelingt es uns? Ich habe mit Ihnen viele schöne Gottesdienste feiern können, und manchmal taten mir richtig die Menschen leid, die diese Gottesdienst nicht erlebt hatten: spontaner Gesang, geistliche Tiefe, Würde und Lebendigkeit. Es ist für mich eine Freude gewesen, mit Ihnen Gottesdienste zu feiern und besonders mit Irene Otto und dem neu gebildeten Küsterteam zusammen zu arbeiten. Danke Euch allen.

Seit dem 15. September 2011 bin ich nicht mehr „Unterstützungspastor“ in Barmbek, sondern seitdem auf einer 100%-Stelle Pilgerpastor: nordelbischer Pilgerpastor im Pilgerzentrum an St. Jacobi. Nun hat diese Zerrissenheit ein Ende. Fast drei Jahre hatte ich immer zu wenig Zeit, war nicht so anwesend, wie viele es sich gewünscht hatten. Ich hatte zu wenig Zeit für die boomende Pilgerarbeit und zu wenig Zeit für die Gemeinde in der Auferstehungskirche. Das tut mir leid. Verzeihen Sie mir, wenn ich Sie enttäuscht habe. Aber auf zwei 50% Stellen kann man nie jeweils 100% präsent sein.

Dennoch blicke ich gerne auf diese fast drei Jahre zurück und freue mich über das, was ich mit auf den Weg bringen konnte:

 

Es ist ein hoch engagiertes und kompetentes ehrenamtliches Küsterteam entstanden und als Zusatz“geschenk“ bietet Ursula Dülberg nach jedem Gottesdienst Kaffee und Kekse an. Danke Euch Engagierten.

Ich durfte eine Konfirmanden-Gruppe unterrichten, und dabei sind viele gute Kontakte entstanden. Ich bin gespannt, wo sich unsere Wege wieder kreuzen werden.

Gerne denke ich auch an die Ausflüge (Hamburger Stadtrundfahrten in HafenCity und Wilhelmsburg, in den Walddörfern und in den Vier-und Marschlanden), die wir gemeinsam mit St. Gabriel unternommen haben.

Und ich danke dem Team der Menschen, die Angebote für Senioren machen. Die Auferstehungskirchengemeinde ist ein guter, warmherziger Ort für die Barmbeker Senioren. Hier gibt so wunderbar engagierte und herzliche Menschen. Kommt und seht!

Danke an das Seniorenteam.

Ich habe mich immer so gefreut, Gottesdienste mit dem Gospelchor zu machen. Da ist ein Feuer in Euch, das kraftvoll brennt. Lasst es brennen! Die Menschen brauchen diesen hellen Schein und den guten Geist. Evangelium (Gospel) eben, nichts brauchen wir nötiger.

Ich habe viele Paare trauen dürfen in diesen drei Jahren. Auch das war eine wahre Freude. Die Auferstehungskirche ist ein hervorragender Ort, um sich das Versprechen fürs Leben zu geben. Danke für das Vertrauen.

 

Die Tieloh-Kirche hat ja einen festen Platz in den Herzen vieler Menschen, habe ich feststellen dürfen, sie wird auch einen Platz in meinem Herzen haben.

Pastoren kommen und gehen. Und wenn wir in der Zeit zwischen Kommen und Gehen etwas sein können, dann Diener Christi und Haushalter über Gottes Geheimnisse. Ich habe Ihnen gerne diese fast drei Jahre gedient und Ihnen hoffentlich die Herzen und Sinne für Gottes Mysterien geöffnet, zum Beispiel im Abendmahl. Ich wünsche mir, dass ich etwas von dem Glanz des Himmels spürbar machen konnte am Tieloh. Ich selber lebe doch auch so sehr davon, immer wieder vom Mysterium Gottes zu erleben und zu hören.

Herzlichen Dank für Ihre Offenheit und Freundlichkeit. Gott behüte Sie alle.

Pastor Lohse

 

 

 

 

Liebe Gemeinden im Sprengel Hamburg und Lübeck! Liebe Leserinnen und Leser!

 

Macht hoch die Tür – ein neues Kirchenjahr beginnt und mit ihm auch meine Amtszeit als Ihre Bischöfin. Ich freue mich sehr darauf und nutze gern die Gelegenheit, über diesen Gemeindebrief mit Ihnen Kontakt aufzunehmen und Sie ganz herzlich zu grüßen. Denn die Verbindung zu „meinen“ Gemeinden ist mir wichtig; mir liegt daran zu erfahren, was Sie beschäftigt, was Sie bedrückt, was Sie freut, worüber Sie theologisch nachdenken und was Sie in Ihrem Glauben bewegt. Und so hoffe ich, dass wir einander kennen lernen: bei Jubiläen und Gottesdiensten, in den Kommunen, Vereinen, Verbänden und kulturellen Institutionen, mit Kirchennahen aber auch denen, die ihre Anfragen an uns haben, bei der Entwicklung neuer Ideen und Projekte, kurz: beim Gestalten unserer Kirche in ihrer Vielfältigkeit. Denn evangelisch sind wir nur gemeinsam!

 

Bei allem Tun und auch Lassen trägt mich in diesen Adventstagen die Weihnachtsgeschichte. Zur überwältigenden Sehnsucht der Weihnachtsbotschaft, die uns alle Jahre wieder in ihren Bann zieht, gehört die Verheißung des Friedens für die ganze Welt. Dieses tiefe, unerfüllte Sehnen nach dem „Frieden auf Erden bei den Menschen seines Wohlgefallens“ hält die Sinne wach. Es lässt mich ungeduldig mit einem anderen schönen Adventslied drängen: „O Heiland, reiß die Himmel auf! Reiß ab, herab, herab vom Himmel lauf!“ Er soll sich beeilen, der Heiland. Es kann nicht bleiben, wie es ist, Gott im Himmel! Der Dichter des Liedes, Friedrich Spee von Langenfeld, gibt sich als Sehnsüchtiger zu erkennen, dem etwas fehlt, und nicht als Sicherer, der alles hat. Und so ist dieses Lied ungemein tröstend in seiner Ungeduld, die noch etwas erwartet. „O Sonn, geh auf, ohn´ deinen Schein in Finsternis wir alle sein“. Denn die Sonne des Lebens wirft ein Licht auf die, die im Schatten sind und des Jammers voll. Sie alle sind gehalten in den kleinen Händen des Krippenkindes, das Friedefürst heißt und Wunderrat, aber auch „Flüchtling“ und „Vom-Tode-Bedrohter“. In ihm wird die Sehnsucht nach Frieden wahr. Gerade jetzt lässt es sich erahnen. Grund genug, sich getrost nach ihm auszustrecken und unbeirrbar neue Anfänge im Leben zu erwarten!

 

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Adventszeit, innerlich erfüllt mit eben jener Sehnsucht, die uns Christinnen und Christen zur Liebe antreibt.

Herzlich Ihre Bischöfin Kirsten Fehrs

 

 

          

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